Die Schumann Resonanz ist eine globale elektromagnetische Resonanz, die nach dem deutschen Physiker Winfried Otto Schumann benannt wurde, der sie 1952 mathematisch vorhergesagt hat.
Die “Schumann-Frequenz” besteht aus mehreren Frequenzen - einem Frequenzband von wenigen Hertz bis knapp 100 Hertz.
Die Schwingung mit 7.83 Hz wird als dominierende Hauptfrequenz angenommen.
Es handelt sich dabei um stehende Wellen, die sich durch die Struktur von Erde und Ionosphäre ergeben.
Einige der besten Erklärungen zu den Schumann-Frequenzen und Ihre Auswirkungen finden sich in den Videos von
Stefan Burns aus den USA. Auch er bezieht sich in weiten Teilen auf die gleichen hier genannten Quellen:
https://www.youtube.com/@StefanBurns
Spektrum der Schumann-Frequenzen - Messstation Tomsk
Die Normwerte sind: F1 = 7,83 - 7,86 Hz, F2 = 14,1 - 14,3 Hz, F3 = 20,3 - 20,8 Hz, F4 = 26,4 - 27,3 Hz
1. Diagramm - Gesamtspektrogramm der Schumann-Frequenzen
Das folgende Diagramm zeigt das ganze Spektrogram von 0-40 Hz welches bei den Schumann-Frequenzen am meisten Beachtung findet.
Die Zeit in den Diagrammen entspricht der Ortszeit von Tomsk - einer Stadt in Sibirien.
Ortszeit Tomsk -> MESZ (Sommerzeit) plus 5 Stunden / MEZ (Normal oder Winterzeit) plus 6 Stunden zu deutscher Zeit
2. Diagramm - Frequenzhöhe der ersten 4 Schumannresonanzen
Das oberste Diagramm zeigt die vier Frequenzen angezeigt, welche am meisten Beachtung finden.
Die Schumann Frequenz hat sich auch in den letzten Jahren nicht wirklich verändert.
Was aber deutlich zu beobachten ist, ist das vermehrte Auftreten von starken Schwankungenin der Amplitude der Schumann Resonanz. (Das zweite Diagramm)
Orchester-Beispiel :
Um die Auswirkungen der Schumann-Frequenzen zu verstehen kann man sie sich auch wie ein Orchester vorstellen.
Die einzelnen Frequenzen kann man sich dabei als die einzelnen Instrumente vorstellen.
Spielt ein oder mehrere Instrumente falsch oder schräg so geht die Harmonie verloren.
3. Diagramm - Amplituden der ersten 4 Schumannresonanzen
Die Amplituden entsprechen nicht der Frequenz in Hz.
Sie stellen die energetische Feldstärke der Schumann Wellen an.
Also die Intensität der elektrischen Ladung.
An den Amplituden lässt sich erkennen, wie stark die Disharmonien wirken / wie laut die Misstöne empfunden werden.
Orchester-Beispiel :
Die Amplituden drücken im Orchester dann die Lautstärke der einzelnen Instrumente aus.
Man empfindet es als störend wenn einzelne Instrumente oder das ganze Orchester viel zu laut spielt.
Spielt das Instrument auch noch falsch / schräg (die Frequenzen - siehe oben)
dann wird dies um so mehr als negativ wahrgenommen.
4. Diagramm - Q-Faktor der ersten 4 Schumannresonanzen
Während Frequenz und Amplitude den elektrischen Teil der Schumann-Frequenzen abbilden,
sind die Leistungsfaktoren oder Q-Faktoren die magnetische Komponente der einzelnen Schumann-Frequenzen.
Je höher der Q-Faktor desto stärker der Einfluß dieser Frequenz.
Dabei bitte beachten - die einzelnen Frequenzen sind hier in eine Grafik zusammengefasst.
Die Skalen am Rand der Grafik gelten für jede Frequenz einzeln und sind nicht fix - sie können in der Höhe deutlich schwanken.
Orchester-Beispiel :
Die Leistungsfaktoren (Q-Faktor) kann man sich im Orchester als Präsenz einzelner Instrumente vorstellen.
Das Instrument muss dabei nicht sehr laut sein und trotzdem nimmt man es aufgrund seiner Präsenz
deutlich wahr (z.B. Triangel o.ä.) .
5. Diagramm - Hintergrundpegel der Strahlung
Überblick über den Hintergrundpegel der Strahlung
Während Frequenz und Amplitude den elektrischen Teil der Schumann-Frequenzen abbilden,
sind die Leistungsfaktoren oder Q-Faktoren die magnetische Komponente der einzelnen Schumann-Frequenzen.
Je höher der Q-Faktor desto stärker der Einfluß dieser Frequenz.
Dabei bitte beachten - die einzelnen Frequenzen sind hier in eine Grafik zusammengefasst.
Die Skalen am Rand der Grafik gelten für jede Frequenz einzeln und sind nicht fix - sie können in der Höhe deutlich schwanken.
Schumann-Frequenzen - Messstation Ungarn
(Széchenyi István Geophysical Observatory)
Hier eine Station aus Ungarn. Sie ist nicht von ihrem Messspektrum nicht ganz vergleichbar mit Tomsk.
Weitere Details zu den Messungen aus Ungarn finden sich hier : http://nckobs.hu/data/sr/
Ein kurzer Erklärungsversuch der Darstellung :
Frequenz (Hz)
Die vertikale Achse zeigt die Frequenz in Hertz (Hz) an. Sie ist ein Maß dafür wie oft sich ein Signal in einer Sekunde wiederholt. Je höher die Frequenz desto schneller schwingt das Signal.
Messwerte:
Die drei Linien in den unteren beiden Diagramm zeigen die Messwerte für die ersten drei Schumann-Resonanzen an.
- Mode 1 : Die schwarze Linie zeigt die Frequenz der ersten
Schumann-Resonanz (normal 7,83 Hz) an
- Mode 2 : Die blaue Linie zeigt die Frequenz der zweiten
Schumann-Resonanz (normal 14,1 Hz) an
- Mode 3 : Die rote Linie zeigt die Frequenz der dritten
Schumann-Resonanz (normal 20,3 Hz) an
Weitere Angaben :
- EZ SR freq. (Hz) - Die EZ-Schumann-Resonanz-Frequenz
zeigt die dargestellten Frequenzen im
EZ-Signal an (elektrisches Feld).
- EZ SR Ampl. (a.u.) - Die EZ-Schumann-Resonanz-Amplitude
wird in arbiträren Einheiten (a.u.) dargestellt.
- HEW freq. (Hz) - Gibt die Frequenz der Helium-
Wellenresonanz an.
- HNS freq. (Hz) - Gibt die Frequenz der
Protonen-Cyclotron-Resonanz (HNS) an.
- HNW und HNS. sind zwei elektromagnetische Resonanzen
die in der Erdatmosphäre auftreten
- (a.u.) - Absorbtionseiheit - relative Einheit die verwendet
wird um die Stärke der Absorption von Licht
durch ein Material zu messen.
Messstation in Deutschland :
Heidelberg
Hier eine Station der Uni Heidelberg. Sie sind nicht von ihrem Messspektrum nicht ganz vergleichbar mit Tomsk.
Weitere Details zu den Messungen aus Deutschland finden sich hier : https://dk7fc.info/vlf.html
Amberg
Cumiana VLF-Monitoring
(Nord-Italien)
SOS Enattos ELF Monitoring
(Sardinien)
Ein treibender Faktor für die Schumann-Frequenzen sind Blitze
Daher hier eine Übersicht der Blitzortung
Weitere Details zu den Messungen der Blitze finden sich hier : https://www.blitzortung.org/Images/image_b_eu.png
Das Gehirn im Kontakt mit der Erde
Die Schumann-Frequenz ist aber auch eine Resonanzfrequenz des menschlichen Gehirns.
Durch Messungen der Gehirnströme eines Menschen mittels eines Elektro-Enzephalographen kann man feststellen,
dass das Gehirn elektromagnetische Wellen produziert, die im Bereich zwischen 1 und 40 Hertz liegen.
Man unterteilt dieses Spektrum in der Medizin in insgesamt vier Bereiche,
die mit unterschiedlichen Bewusstseinszuständen einhergehen:
Beim Menschen liegt die Schumann-Frequenz knapp an der unteren Grenze des Alpha-Bereiches,
d. h. an der Grenze zwischen Schlaf und Wachen.
Bei den meisten Säugetieren stimmt sie sogar mit der fundamentalen Gehirnfrequenz überein.
Dies ist kein Zufall, sondern Resultat einer Millionen von Jahren dauernden Anpassung an die Umweltbedingungen der Erde.
Schumann-Frequenzen ermöglichen es also dem Menschen, mit seinem Bewusstsein in direkten Kontakt zur Erde
zu treten und Informationen ausserhalb seiner fünf Sinne aufzunehmen,
wenn sie zum Beispiel einer solchen Schumann-Welle aufgeprägt sind.
Hierzu muss er natürlich einen Bewusstseinszustand erreichen, in dem sein Gehirn gerade die passenden Wellenlängen produziert, wie es z. B. bei tiefer Meditation oder bei den überlieferten Ritualen vieler Naturvölker der Fall ist.
Störungen der Frequenzen und Ihr Einfluss auf Körper Geist und Seele
Die Störfrequenzen, die auf die Schumann-Resonanz wirken, bringen die Taktgeber unseres zentralen Nervensystems,
Sympathikus und Parasympathikus aus dem Gleichgewicht und beeinflussen dadurch beeinflussen Körper, Geist und Seele.
Diese beiden Zentren stehen in direktem Kontakt mit den Hormondrüsen, regeln unseren Wach-Schlaf-Rhythmus und sind damit ausschlaggebend für Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungslevel.
Vor allem hochsensible Menschen reagieren auf solche Veränderungen mit Schlafstörungen und Stimmungsschwankungen.
Sogar körperliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Leistungseinbrüche und depressive Verstimmungen
können damit zusammenhängen.
Je nachdem, in welche Richtung das Gleichgewicht gestört wird, können die Störfrequenzen auf die Schumann-Resonanz dazu führen, dass vermehrt innere Prozesse angetriggert und bearbeitet werden wollen
(= Schattenarbeit im Sinne vom Aufsteigen bisher unbewusster Themen an die Oberfläche)
oder umgekehrt, dass es darum geht, äußere Reize zu integrieren
(also um die Frage: Wie gehe ich mit Dingen im außen um? Systemzusammenbruch, globale Krisen, Informationsüberflutung usw.)
Nehmen die Schumann-Frequenzen zu / Steigt die Schumann-Frequenz an ?
In vielen Kreisen und manchen Quellen wird immer wieder behauptet die Schumann-Frequenz nimmt zu oder steigt an.
Diese Aussage ist so nicht richtig !
Dennoch werden Störungen und Schwankungen immer häufiger.
So ist nicht immer die erste Schumann-Frequenz (7,83 Hz) die stärkste.
Diesen schwankenden Verlauf kann man deutlich in den obigen Diagrammen erkennen (am besten denen von Tomsk).
Das Heartmath-Institut
welches sich bereits sehr lange mit den Frequenzen befasst und auch entsprechende Messungen vornimmt führt dies wir folgt aus :
„…...
Es gibt und gab immer 8 verschiedene Schumann-Resonanzfrequenzen.
Es sind immer noch die gleichen wie jene, die zum ersten Mal in den sechziger Jahren gemessen wurden. die Abbildung unten zeigt die meisten von ihnen, obwohl die höchste Resonanzfrequenz in unseren Daten nicht angezeigt wird, da sie sehr nahe an der Netzfrequenz von 60 Hz
(Anmerkung: dies ist die Netzfrequenz in den USA - in Europa liegt sie bei 50Hz)
liegt und ausgefiltert wird.
Wenn sich die Resonanzfrequenzen ändern würden, würde das heissen, dass sich die physikalische Geometrie des Erd-Ionosphären-Hohlraums ändern würden.
Die Frequenzen können und ändern sich jedoch vorübergehend aufgrund von Sonnensturmereignissen usw., welche die Form und die Randbedingungen der Ionosphäre beeinflussen,
aber sie kehren zu ihren Basisfrequenzen zurück, wenn sich die Umweltbedingungen beruhigen.
Über die vielen Jahre hinweg, in denen wir mit unserem Global Coherence Monitoring System, das mehrere strategisch um die Erde herum angeordnete Aufzeichnungsstationen verwendet, das Erdmagnetfeld überwacht haben, haben wir keine Beweise für die Behauptung beobachtet, dass sich die Frequenzen der Schumann-Resonanzen über die normalen täglichen Schwankungen hinaus verändern.
Wir haben auch keine Beweise von anderen Überwachungsinstituten gemeldet bekommen,
dass es eine grundlegende Änderung in den Frequenzen der Schumann-Resonanzen gibt oder gab. ….."
Kontaktieren Sie uns :
Rufen Sie einfach an, schreiben Sie eine EMail
oder nutzen Sie unser Kontaktformular
Open Map
>
>
Datenschutz & Cookies
Zur Nutzung der Seite werden nur essentiell notwendige Cookies eingesetzt. Werbe- oder Advertising-Cookies kommen nicht zum Einsatz.
Links bzw. Weiterleitungen zu Servern anderer Anbieter erfolgen anonymisiert. Eine Weitergabe der Daten erfolgt nicht.
Daten welche via Kontaktformular an uns übermittelt werden dienen nur der Kontaktaufnahme und werden nicht bzw. lediglich im Rahmen einer Auftragsabwicklung gespeichert.
Details können Sie unserer Datenschutzerklärung entnehmen.
Infos zur Website
schnelle Infos zur Website
Hier finden Sie Informationen
zur Website und zu uns :